Nach dem Sturm
Die Blätterkronen wirken allenthalben
wie frech und frisch frisiert
nach dem Sturm.
Waghalsig virtuos schwindeln Schwalben
um den Hahn ungeniert
auf dem Turm.
Nicht blau ist der Himmel: blauer!
Grüner das Laub, nicht grün!
Wohlige Sonnenscheinschauer
jagen sich kühn…
…Augensprühn…
…Zungenzündeln…
…Wangenglühn…
All meine Sinne bündeln
sich noch und blühn.

Songline
21. Mai 2010
Wow, das muss ja ein beeindruckender Sturm gewesen sein, wenn er eine so nachhaltige Wirkung hatte!
Hulemule
21. Mai 2010
interessantes versmaß – und wie immer ein gedicht … ich les deine dichtungen gern – egal zylinderkopf oder schachbrettgedichtet
manu
25. Mai 2010
ja ja so ein Sturm kann außerordentlich befreiend sein…
gefällt mir gut!
Dirty Harry
25. Mai 2010
Wow, ein Sturm im Whiskeyglas! Mich schwindelt!