• Jeder kennt diese endlosen Minuten, da einen das elektronische weiße Blatt mit seinen weißen Augen um schwarze Buchstaben anfleht. Mir passiert das täglich. Mir fällt nur nicht täglich etwas ein, womit ich dieses Blatt zufrieden stellen könnte. Säße ich in einem Raum voller Krimskrams, wäre ja alles gut, aber ich befinde mich in einem sterilen […]

  • Songline hat den Beitrag Schutzschild auf Herzflüstern kommentiert vor 13 Jahren

    Schöne Interpretation, danke 😀

  • Mumpitz hat den Beitrag Schutzschild auf Herzflüstern kommentiert vor 13 Jahren

    „Das Herz und das Holz sind eins.“
    Sprengst du die Schale, ist die Nuss keine Nuss mehr. Doch der Kern ist ein Samen, aus dem neue Sträucher wachsen. Das Herz wartet darauf, freigelegt zu werden, damit es lieben kann.

  • Mumpitz hat den Beitrag Im Zeitungsladen auf Unterm Dach kommentiert vor 13 Jahren

    Ja, an die Head-Leine, auch wenn die Verkäuferin uns für verrückt erklärt!

  • Mumpitz hat den Beitrag und auf Unterm Dach kommentiert vor 13 Jahren

    Ein Nestgedicht, sehr anrührig.
    Leider lässt mein Kopfgefieder zu wünschen übrig…

  • Songline hat den Beitrag Schutzschild auf Herzflüstern kommentiert vor 13 Jahren

    Vielen Dank für dein schönes Mitdenken. Einen Gedanken habe ich etwas anders: Wenn das Herz oft genug verletzt wurde, bekommt es Angst, dass es wieder passiert. Von daher ist die Versuchung, dann die Schale nach außen zu kehren, verständlich.
    Manche drehen sich, andere nehmen um der Gefühle willen die Gefahr in Kauf.

  • Songline schrieb neuen Beitrag, Schutzschild, auf der Webseite Herzflüstern vor 13 Jahren

    VorschaubildEines Tages erklomm eine Frau die dreimal tausend Stufen zur Hütte des alten Lehrers Chén Liang, der in den Bergen jenseits des großen Flusses lebte. Oberhalb des Nebeldorfes ruhte sie zunächst an der Brücke, bevor sie die letzten Meter zurücklegte und den Meister um einen Rat fragte. „Weiser Chén Liang“, bat sie, „erzähle mir von den […]

  • enja hat den Beitrag Im Zeitungsladen auf Unterm Dach kommentiert vor 13 Jahren

    Sehr, sehr schön. Deine Zeilen brachten mir den Schmunzler, den ich bereits den ganzen Morgen vermisst habe. 🙂

  • Kissa hat den Beitrag Es klopft auf Unterm Dach kommentiert vor 13 Jahren

    Oh, sehr nachvollziehbar.
    Dein Gedicht beschreibt sehr authentisch, was einem in Sekundenbruchteilen durchs Hirn schießen kann, wenn man den einen oder anderen Impuls bekommt, sei es durch einen Geruch, ein Lied oder einen Ton, ein Gesicht.
    Das gefällt mir sehr in seiner Atemlosigkeit.

  • Mumpitz hat den Beitrag Tafel-Ente auf Unterm Dach kommentiert vor 13 Jahren, 1 Monat

    Gewohnt bissig und scharfsinnig, und überdies mit Wortspielen gespickt. Wie schön wäre es, wenn man sich allein von Texten ernähren könnte – und damit ist nicht gemeint, die Zettel aufzuessen, auf denen etwas geschrieben steht!

  • An dieses Sprichwort muss ich immer denken, wenn ein Spanferkel seziert wird. Nur so am Rande, deine drei Zeilen sind viel tiefgründiger. Man spricht von einem „ungehobelten“ Menschen und meint genau den, den das Gedicht präferiert.

  • Ein heute ohne Himmel – was für eine Vorstellung! Ein sehr sehnsüchtiges Gedicht, was für mein Gefühl länger sein könnte.

  • Songline schrieb neuen Beitrag, Lass uns träumen, auf der Webseite Herzflüstern vor 13 Jahren, 1 Monat

    Lass uns von morgen träumen,
    wenn das Heute keinen Himmel kennt.

    Lass uns von anderen Zeiten singen,
    von der Brandung des Meeres,
    dem Haus am Hügel
    und dem vertrauten Blick,
    der unsere Wege lenkt.

  • Songline schrieb neuen Beitrag, Antwort, auf der Webseite Herzflüstern vor 13 Jahren, 1 Monat

    Warum?
    fragst Du,
    warum
    es mir nicht egal ist
    was Du tust.

    Du hast Recht,
    es könnte mir egal sein
    aber das ist es nicht
    weil Du mir nicht egal bist
    egal, was Du tust.

    Antwort

  • Wie immer schonungslos und ohne Blatt vor dem Mund.

    Wie man Dummheit doch in schöne Worte packen kann. Nicht ohne dein Text, aber das war ja Sinn und Zweck!

  • enja hat den Beitrag Teilzeitstreuner auf Leichte Kost kommentiert vor 13 Jahren, 1 Monat

    Vielen Dank für die lobenden Worte! 🙂

  • Sich von der Nacht in die Nacht entführen zu lassen ist ein sehr schöner Gedanke. Der Titel erinnert mich an die „Teilzeithippies“ von Anet Louisan, sie hat ein schönes Lied zu diesem Thema gemacht.

  • Vor einiger Zeit war der Titel einer GEO: Rettet die Nacht! Lichter, Transportwesen, drogengeförderte Dauerparties machen die Nacht zum Tag, anstatt sein zu können, was sie ist: Ruhepol, Traumstatt, Geschichtenerzähler.
    Guter Text!

  • Kissa hat den Beitrag Teilzeitstreuner auf Leichte Kost kommentiert vor 13 Jahren, 1 Monat

    Wenn man sich denn entführen lässt von der Nacht.
    Deshalb ist deine Bitte die notwendige Konsequenz dieses Gedichtes.

    Toll! ♥

  • enja schrieb neuen Beitrag, Teilzeitstreuner, auf der Webseite Leichte Kost vor 13 Jahren, 1 Monat

    Liegt die Abenddämmerung
    rotbäckig, müd in Flussens Bett
    stürmischer Pegel bunter Geräusche
    sich langsam und bedächtig setzt

    Streifen wir den Tag uns ab
    verstoßen Nöte, entlassen Sorgen
    öffne die Arme Nacht und führe
    uns Vagabunden in den Morgen

    (c) Jana Engels

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