• Der letzte Satz beschreibt genau das, was der Text macht: Er taucht den Leser in eine Gefühl, das er nicht beschrieben kann. Da sind diese Sätze, in die man eintauchen möchte, und dann wieder welche, zu denen man Abstand nimmt, immer im Wechsel, so dass man denkt: „Mmmh, bin ich jetzt in der Situation drin […]

  • Mumpitz hat den Beitrag auf Miteinander…. kommentiert vor 15 Jahren

    Tolle Wendung, es ist eine gute Mär!
    Ein kleiner kritischer Ton: der Froschkönig-Teil ist mir zu lang nacherzählt, das kennt man ja schon, ich hätte mir gewünscht, dass die Märchendurcheinanderschüttelei vom ersten Teil noch ein bisschen weitergeht.

  • Mumpitz hat den Beitrag auf Miteinander…. kommentiert vor 15 Jahren

    Klasse, dieses Märchen! Mir gefällt besonders die Symbiose der modernen und der alten Sprache, der immer gegenwärtige augenzwinkernde Humor und die interessante Art, das ganze grimmsche Märchenbuch durcheinanderzufleddern!

  • „An dem Tag, an dem ich den Hühnerschwabbel aß, änderte sich alles. Bis dahin war ich ein liebes Kind. …“

    So fängt der Roman nicht mit „ich“ an und baut Spannung auf, indem der Leser
    1. alles über den Hühnerschwabbel wissen möchte
    2. wissen möchte, wie es nach dem Hühnerschwabbel weiter geht.

    Liebe Grüße
    Song

  • Vielen Dank für eure sehr konstruktiven Kommentare… Sie haben mir viel Bewegung in meinem Kopf verschafft. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und wenn ihr nichts dagegen habt hin und wieder mit Leseproben versorgen. LG Enja

  • Hallo Enja, mit deinem Hinweis auf das Ziel des Romans ist die Ironie, bisweilen der Sarkasmus deines Beginns zu verstehen. All die Erziehung zur Anpassung und zum Liebsein bekommt dem Mädel nicht gut, das merkt man jeder Zeile an. Die Erlebnisse, die du erzählst, haben viele ähnlich erlebt – das trägt einerseits zur Identifikation mit […]

  • Zum Ziel des Romans: Ich werde die Geschichte eines Mädchens/ einer jungen Frau erzählen, die durch verschiedene Ereignisse (politisch, persönlich, familiär)den Halt im Leben und die Lust am Leben verliert. Darüber, dass es letztlich wichtig ist sich in irgendeiner Form seinen Problemen zu stellen. Ob und wie sie erkennt, dass sie eigentlich nur…[Weiterlesen]

  • enja hat den Beitrag auf Miteinander…. kommentiert vor 15 Jahren

    Mir im Normalfall fast schon ein bisschen zu romantisch…aber sehr bildhaft beschrieben und ich habe mich dabei erwischt, wie ich während der letzten Zeilen die Luft angehalten habe. Hat mich also doch berührt 🙂

  • Hallo Angie, vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich lernt sie früh sich anzupassen um Anerkennung zu erlangen und nicht ausgegrenzt oder bedrängt zu werden, doch noch im Kindesalter erlebt sie die Wende / den Zerfall…Die Story beginnt (nur) in der DDR. Die damaligen Erfahrungen sind wichtig um sich besser in das Mädchens hine…[Weiterlesen]

  • enja schrieb neuen Beitrag, Der Anfang ist gemacht…und nun?, auf der Webseite Leichte Kost vor 15 Jahren

    Seit Monaten liegen die ersten Seiten eines (Kurz)Romans bei mir herum. Obwohl ich ganz genau weiß, wo ich hinwill, kann ich nicht weiterschreiben (ich ahne ihr wisst, was ich meine)….Hier sind einige Zeilen für euch, seid nicht geizig mit Kommentaren, vielleicht helfen sie mir dieses Projekt in irgendeiner Form zu beenden… 🙂 I Ich war ein […]

  • enja hat den Beitrag auf Gute Stube kommentiert vor 15 Jahren

    Die Sehnsucht ist entfacht…ich möcht mich auch verschaukeln lassen. 🙂

  • Mumpitz hat den Beitrag Welten auf Herzflüstern kommentiert vor 15 Jahren

    „du und ich“ können unendliche Welten sein. Das Empfinden von „Wahrheit“ ist tatsächlich vielfältig.

  • Mumpitz hat den Beitrag Weg ins Leben auf Leichte Kost kommentiert vor 15 Jahren

    Das Abenteuer, dass ein Kind besteht, bis es im Arm der Eltern liegt, ist wirklich ungeheuerlich. Vielleicht traut man den Kindern mehr zu, wenn man sich bewusst macht, dass sie die ersten neun Monate ganz allein geschafft haben!

  • Songline schrieb neuen Beitrag, Welten, auf der Webseite Herzflüstern vor 15 Jahren

    „Welten …“
    sagst du immer,
    dabei sind da in Wahrheit
    nur du
    und ich.

  • Songline hat den Beitrag auf Leichte Kost kommentiert vor 15 Jahren

    Ein Tipp aus eigener schmerzhafter Erfahrung: Quark oder Joghurt kühlen wunderbar! 😀

  • enja schrieb neuen Beitrag, Weg ins Leben, auf der Webseite Leichte Kost vor 15 Jahren

    Es bahnte sich an Dass du zu uns kommen würdest Doch er hat dir viel abverlangt Der Weg, den du gingst Es überfielen uns Zweifel Während des Wartens auf Dich Dass du es nicht schaffen könntest Machte uns unruhig und ängstlich Immer neue Widrigkeiten Am Wegesrand und auf dem Pfad Ob die Entscheidung richtig war […]

  • enja hat den Beitrag auf Gute Stube kommentiert vor 15 Jahren

    Das spricht manch jungen Eltern aus dem Herzen… das Dilemma schön ins Bild gesetzt…

  • Mumpitz postete ein Update vor 15 Jahren

    @enja
    Hi Enja, schön, dass du hier bist, herzlich willkommen! Wirst du auch selber schreiben oder bist zu zum Lesen und Kommentieren gekommen? Wie auch immer, ich hoffe, du findest hier viel Freude an den sehr unterschiedlichen Texten. Vielleicht begegnen wir uns ja mal im chat, ansonsten lesen wir uns! Bis bald mal
    Andreas

  • Ja, ich stimme in Songlines Lobgesang ein! Die Ambivalenz der Gefühle für die Großstadt kommt wunderbar rüber! Großstädte, und besonders Paris, sind rauh und hässlich und ermüdend. Und doch locken sie und an wie der Sonnentau die Fliegen.

  • enja ist nun ein Mitglied vor 15 Jahren

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