Zeit
So viel zu tun.
Keine Zeit zum Luftholen, keine Zeit, auszuruhen, keine Zeit …
Aber immer noch Zeit,
dich zu vermissen.
So viel zu tun.
Keine Zeit zum Luftholen, keine Zeit, auszuruhen, keine Zeit …
Aber immer noch Zeit,
dich zu vermissen.
Du lehrtest mich
die Liebe
und
meine Stärke.
Keine Angst mehr
vor dem Tod zu haben
lernte ich
als du gingst.
Da stehen sie, Worte bloß.
Als Antwort auf Worte bloß.
„Ja“ geschrieben,
„Nein“ geschrien,
Lautlos.
Der Schmerz schrei(b)t mehr als
Worte bloß.
Gegen alles
hilft immer noch
dieses Lied
und die Erinnerung dazu.
Die Zeit
heilt die Wunden nicht
sie vernarbt sie nur
und von Zeit zu Zeit
reißen sie wieder auf.
„Niemandes Liebe ist mir so wichtig wie deine“,
sagte Adèle zu ihrer Mutter, als sie Kind war.
„Niemandes Liebe ist mir so wichtig wie deine“,
sagte Adèle zu ihrer Freundin, als sie heranwuchs.
„Niemandes Liebe ist mir so wichtig wie deine“,
sagte Adèle zu dem Mann, der ihr Herz berührte.
„Niemandes Liebe ist mir so wichtig wie deine“,
sagte Adèle mit Blick [...]
Ich hülle mich
in deine Liebe
und schlafe ein
mit deinem Namen
auf meinen Lippen.
Im Rückblick
fließt uns die Zeit
entgegen.
Fließt sie
nach vorn
davon?
Du stehst im Garten
und betrachtest
die Farben
die dich an Heimat erinnern.
Die Sonne spiegelt sich
im Morgentau
der Rose.
Leben
ist Wind und Wellen,
ist Sonne und Sturm,
ist Stille und Fluss,
ist der Geruch
von Moos und Meer,
ist das Niederschreiben der Gedanken
nicht in Bits und Bytes,
sondern in eine grüne Kladde
mit dem Stift in der Hand,
wie früher halt.