Strömung
Ich sehe gerne von der Brücke
wie der Fluss Schaumkronen wirft
in das sonst ruhige Wasser.
Ich sehe gerne von der Brücke
wie der Fluss Schaumkronen wirft
in das sonst ruhige Wasser.
Die Hände sonnengartengrün,
knackte ich getrocknete Nüsse
und aß sie sorglos
wie damals als Kind.
Wenn ein Staat, nennen wir ihn A., auch wenn der Name nicht von Bedeutung ist,
einen Staat bedroht, nennen wir ihn B.,
und B. um des Staates A. Waffen weiß und sich gleichermaßen rüstet,
ist dies dann Angriff oder Abwehr oder gibt es gar kein Wort dafür,
so dass es besser wäre, zu schweigen,
in dem Wissen, dass derjenige sich [...]
Sag nichts,
mit deinen Lippen nicht, nicht mit deinem Blick.
Sag nichts.
Der Hohn, dein Schlagen
schreibt sich ins Gesicht.
Sag nichts.
Du forderst mich heraus
– erneut –
ich fürchte dich.
Sag nichts.
Und wieder liege ich
verloren
da
sag
nichts
Wüsstest du,
wie oft ich dich lese
wieder und wieder
mich erinnere,
du würdest …
ich lächle
du tust es
Du versinkst in deiner Traurigkeit
bis zum Grund,
dabei sahen wir uns schon
mit weißen Segeln
das Universum bezwingen.
Ungezählte Male stand er dort
nahe bei – nie
nah genug
Jeder Grund dagegen
trug einen anderen Namen,
nur nie den,
der es tatsächlich war.
„Ist sie dein Typ?“,
zweifelten sie
wie alle anderen,
aber ihm
war das egal,
weil er sie anders
als alle anderen
sah.
Die morgendliche Begegnung zwei Strahlen.
„Sie waren in Zeitung!“
„Ja.“
„Habe ich gesagt: Schau die tolle Frau mit die schöne Lächeln.“
Wie leichtfüßig das Leben doch sein kann.
Mein Finger malt Kreise
Buchstaben
Gedanken an dich.
In meinem Schrank steht
immer noch
dein Tee.