Neu: Thema des Monats

Ab sofort möchten wir die kreativen Gehirnzellen durch ein vorgegebenes Thema anregen. Und wir beginnen, wie könnte es im Mai anders sein, mit dem Thema „Liebesbriefe“.

Kennt ihr auch die Angst vor dem weißen Blatt Papier bzw. der ebenso weißen Word-Seite im PC? Ihr starrt voller Verzweiflung darauf und wisst es/sie nicht mit Buchstaben zu füllen? Dem kann abgeholfen werden.
Wir geben nun einmal im Monat ein Thema vor, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Natürlich nur, wenn ihr möchtet. Das Thema des Monats ist kein Korsett, in das ihr Euch zwingen müsst, sondern einfach nur eine Anregung, euch auch (und nicht nur) damit zu beschäftigen.

Im Wonnemonat Mai lautet das Thema „Liebesbriefe“.
Naaa, sind Eure Frühlingsgefühle schon stark genug ausgeprägt, dass Euch dazu etwas einfällt? Es müssen nicht unbedingt Briefe sein, ein Gedicht oder ein Text zum Thema Liebe wäre auch schön. Oder ihr erzählt, bei welchem Song ihr Euch zum ersten Mal oder ganz besonders verliebt habt. Ihr könnt die Texte auf Euren Blogs einstellen und sie werden dann zu der Seite „Thema des Monats“ verlinkt. Die findet Ihr HIER

Wusstet ihr übrigens, dass der „Wonnemonat“ eigentlich gar nichts mit „Wonne“ im heutigen Sinne zu tun hat? Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond für den Mai ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte.
Das soll Euch aber nicht dazu anregen, nun Viehtriebberichte als Texte des Monats einzustellen 😉

Ich dachte eher an so was:
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Viel Spaß beim Schreiben!

Hier sind die Texte zum Thema des Monats Mai 2010:

„Liebesbrief – Email“ von Angie Pfeiffer

„Liebesbrief“ von Manu

„Hi Suse“ von Mumpitz

„Führ mich“ von Songline

Detlef Klewer – Der Splatterfilm

Ein Buchtipp:
Detlef Klewer – Der Splatterfilm
ISBN 9783931608170, Fester Einband, 229 Seiten, aus der Reihe 1. – 2500 Exemplare, Sonstiges, erschienen am 01.01.1997 bei MPW

Eines vorweg: Hier war ein ausgewiesener Kenner am Werk. Durch Artikel in Zeitschriften wie Moviestar, Vampir und Filmillustrierte zuvor angenehm aufgefallen, hat sich Horrorflickexperte Detlef Klewer eines höchst umstrittenen Genres angenommen: Des Splatterfilms.
Kettensägen, Spitzhacken, Zombies, Psychoschlitzer, Kannibalen, Halsschlagadern, Eingeweide – Es hat natürlich seinen Grund, warum diese Sorte Film herzlich rüde als Kotztütenhorror diskreditiert wird. Umso wichtiger war es, dass sich mal jemand die Mühe macht aufzuzeigen, dass einiges mehr hinter den augenfälligen Gore-Effekten steckt als die provokative Lust am Schocken und die Exploitation von Gewaltperversionen, beispielsweise ein Aufbegehren gegen restriktive Zensurregulative, die Visualisierung eines aufkommenden soziokulturellen Pessimismus, die Abkehr von den überkommenen Zeichen und Symbolen des traditionellen Gruselfilms oder das Aufzeigen kollektiver Gewalttraumata.

Dies zu vermitteln, gelingt Detlef Klewer bei der Analyse ausgewählter Filmbeispiele beeindruckend gut. Eine klare Trennlinie zwischen Schund und Kunst zieht er dabei nicht (das wäre auch unmöglich), er macht allerdings durchaus einen Unterschied zwischen schlichten Gedärmehappenings und intelligenten Horrorvexierspielen. Sachlich widerlegt der Autor manche undifferenzierte Verteufelung, aber er kommentiert auch kritisch neuralgische Entwicklungen (wie etwa das Violent-Shit-Phänomen).

„Der Splatterfilm“ bietet eine profunde Schilderung der Geschichte der Blutspritzgattung von ihren Anfängen in den frühen 1960er Jahre bis heute (genau gesagt, bis zum Buchveröffentlichungsdatum 1997). Natürlich erhebt dieses Werk keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber zumindest wird alles wenigstens einmal angerissen. Gegliedert in Themenblöcken, wird über Kultklassiker, Obskuritäten, Randerscheinungen, Skandale und Macher berichtet – mal ausgesprochen gründlich, mal mit einem knappen Federstrich.
Wahre oder vermeintliche Regiegrößen wie George Romero, Wes Craven, Stuart Gordon, Sean Cunnigham, Mario Bava, Jean Rollin, Anthony M. Dawson, Sam Raimi, Herschell Gordon Lewis, Dario Argento und Tobe Hooper finden ausführlich Erwähnung. Joe D’Amato, Frank Henenlotter und Peter Jackson werden mit ausführlichen Abhandlungen über ihr Leben und Werk gewürdigt. Die Schauspielstars Paul Naschy, Christopher Lee, George Eastman und Angus Scrimm waren vielleicht niemals zusammen in einem Film, sind aber dafür nun gemeinsam in einem Buch. Ferner geben sich Kultfiguren wie Michael Myers, Freddy Krueger, Leatherface und Jason Voorhees die Ehre. SS-Wölfin Ilsa fehlt ebenso wenig wie der Hellraiser Pinhead. Die gefürchteten 2000 Maniacs und die unvergleichlichen Reitenden Leichen tauchen auf, im Haus an der Friedhofsmauer hängt ein Zombie am Glockenseil, die Klasse der Nuke’em High feiert mit dem Toxic Avenger ab. Es wird dem Eurogore gefrönt, der Hongkongsplatter beleuchtet und die Blut-und-Beuschel-Amateurszene vorgestellt. Dazu gibt es massenhaft Plakatabbildungen, Filmfotos und Porträtpics sowie einen exzellenten Index der bedeutendsten Genreproduktionen.

Fazit: Für Splatterfans eine Fundgrube.

Der Splatterfilm

Hummeln im Hintern, Flausen im Kopf

Poesie muss nicht immer zart und herzig sein.
Franziska Röchter und Marlon Bösherz reizen mit Gedichten, Storys und Songs.
Rückendeckung leisten Brigitte Vollenberg und Harry Michael Liedtke.

Wer Zeit hat, ist herzlich eingeladen, mal reinzuschauen:

Wann: Montag, 12.04., um 18.00 Uhr
Wo: Café Stilbruch
Rentforter Str. 58
45964 Gladbeck
Eintritt frei

Der neue Netzkritzler ist da!

Guten Morgen Ihr Lieben,
wenn Ihr Euch gerade mit noch verschlafenen Augen aus dem Bett geräkelt habt und den ersten Blick auf den Netzkritzler werft, dann wackelt nicht am Bildschirm und zweifelt nicht an Eurer Wahrnehmung:
Der Netzkritzler hat eine Beauty-Kur hinter sich und ich hoffe, Euch gefällt das Ergebnis.
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Evolution of dance

Lust auf einen Streifzug durch die Geschichte des Tanzes? Oder auf einen Video-Tanzkurs zum Mitmachen? Oder auf eine zusätzliche Möglichkeit für unsere Chat-Watchers, ein paar Pfunde loszuwerden? Okay, dann gibt’s hier 6 Minuten bester Unterhaltung.
Ich hab schon versucht, da mitzuhalten, bin aber bein Breakdance gescheitert 😉
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Zuckermausgrau mit Streifen

www.foto-dahlhoff.de

www.foto-dahlhoff.de

Victor Dorn schaute sich interessiert um. Wenn er richtig schätzte – und im Schätzen war er super –, dann tummelten sich etwa 1200 Leute im Tagungssaal und dem dazugehörigen Foyer. Zur Hauptversammlung der Aktiengesellschaft Chemoroxx, einem der renommiertesten Produzenten von Spezialchemikalien in Deutschland, hatten sich 845 stimmberechtigte Aktionäre angemeldet, die 9.105.746 Stimmen vertreten sollten. Der Rest der Gesellschaft setzte sich aus den Angehörigen und Freuden der Anteilseigner zusammen sowie den heuer in großer Zahl beiwohnenden Medienvertretern. Der enorme Andrang, speziell jener seitens der Presse, hatte seinen Grund. Die anstehende Sitzung versprach turbulent zu werden, um nicht zu sagen markerschütternd. Und ihm, Vic Dorn, kam bei diesem Spektakel eine wesentliche Rolle zu.
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„Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.“

Margot Käßmann zog heute die Konsequenzen aus ihrer Autofahrt unter Alkoholeinfluss und trat von ihren Ämtern zurück. Ein Schritt, der Respekt verdient.

Nein, sie hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt und die Sache ausgesessen. Sie hat nicht darauf gehofft, dass über den Vorfall irgendwann Gras wachsen würde. Sie hat keine Entschuldigung und keine dumme Ausrede gesucht, um im Amt bleiben zu können.
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Google Searchstories auf Youtube

Heute hab ich etwas sehr Charmantes auf Youtube entdeckt: Google-Geschichten. Hier bestätigt sich mal wieder, dass eine einfache Idee oft zu wirkungsvolleren Ergebnissen führt, als kompliziert ausgeklügelte Geschichten. Schaut es Euch an!
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Peenemünde

Traumwerkstatt für Raketenpioniere, Wissenschaft und Forschung, aber auch die Brutstätte einer neuen „Vergeltungswaffe“

Nein, wahrlich kein schauriger Anblick, kein Gefühl des Verbrechens nimmt mich nach dem Ausstieg aus der Bahn gefangen. Die Häuser entlang der Straße zum Verfall verdammt, zerschlagene Fenster, zerstörte Unterkünfte einer einst gut situierten Arbeitnehmerschaft, so wie man es noch an vielen Orten sehen kann. Die Natur bemächtigt sich ihrer und möchte schon Gras darüber wachsen lassen.
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Völlig von der Rolle

fertigAu weia. Gestern war hier im Chat vielleicht was los. Man könnte glatt meinen, es ist Vollmond 🙂
Unter anderem entstand die Idee für eine gemeinsame Fortsetzungsgeschichte, in der unbedingt die Wörter Roulade, Rollade und Rollator vorkommen müssen.

Mit genau dieser geht es jetzt los. Jeder darf mitschreiben. Die Fortsetzung wird jeweils als Kommentar hier unter den Artikel gesetzt. Jede Fortsetzung darf höchstens 10 Zeilen lang sein. Ich füge die Fortsetzungen einmal am Tag an die Geschichte an. Alles klar? Dann geht’s los:
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