Alle Texte zu Kategorie ‘Kurz erzählt’

Neulich in Köln-Kalk

Ich hatte letztens eine Lesung in Köln-Kalk. An sich nichts Ungewöhnliches, selbst wenn man den Stadtteil nicht unbedingt als Kulturmekka bezeichnen kann. Aber vielleicht ändert sich das ja bald, denn unsere wunderbare Kollegin Bettina Lohaus hat dort ein Offenes Atelier aufgezogen. Eben dort sollte auch auf Bettinas Einladung hin die Lesung stattfinden. Nun, ich war […]

Weiterlesen »

Tigermenge

Am Tigris nahm dereinst ein Tiger – nein, nein, am Tigris – nicht am Niger – ein Bad in einer Menschenmasse – das war klasse! © Max Pesie

Weiterlesen »

Christbäume

Die Verdunkelung umfängt uns wie ein schützender Mantel. Kein Lichtschimmer dringt nach außen. Gleichzeitig gibt sie den Gedanken Raum für Vermutungen, für Angst. Wer weiß, was da draußen passiert, was uns noch erwartet. Ich fühle das Streichholz in meiner Hand, entzünde eine Kerze, die den Raum in ein flackerndes Licht taucht. Jetzt kann ich die […]

Weiterlesen »

Jänner

Mein Rezept contra Frühjahrsdepression…

Weiterlesen »

Erinnerung an die Lyrikerin Hilde Domin

Erst unlängst las ich wieder in der Biografie von Hilde Domin, geborene Löwenstein und verehelichte Palm, die 1954 nach ihrer Rückkehr aus dem Exil ihr erstes Gedicht unter dem Pseudonym „Domin“ veröffentlichte.

Weiterlesen »

Bis ans Ende des Regenbogens

Ich hörte einen Gesang in der Ferne, als ob ein Chor aus hundert Engel singen würde. Ich verstand die Sprache nicht, aber dennoch bildete ich mir ein, die Botschaft darin zu verstehen. Die Melodie kam mir so vertraut vor, als hätte ich sie schon einmal gehört. Die Engel sangen von einem Land, weit weg von […]

Weiterlesen »

Serum des Lebens

Ivan fuhr mit seinem Truck durch die finstere Nacht in dieser Einöde. Wie lange würde es wohl dauern, bis er an einem Haus oder einer Tankstelle vorbei kommen würde, fragte er sich. Er schaltete das Radio ein, um bei Laune zu bleiben. Leise ertönte Country Musik aus dem Lautsprecher, welche ihn schläfrig machte. Zu lange […]

Weiterlesen »

Afrikanische Träume

Wenn ich sie alle zusammen zählen sollte, ich hätte vergessen wie viele es waren. Meine Träume bei Nacht, nicht bei Tag. Sie unterschieden sich nicht durch das Licht, das fehlte auch nachts nicht. Die tagsüber waren bestimmt durch eine gewisse Kürze, ein Moment der Abwesenheit, den ich mir damals in Schulstunden leistete, wenn es all […]

Weiterlesen »

Unterwegs und doch daheim – im Gladbecker Café Stilbruch

Die Veranstaltung ist schon etwas länger her, doch die Impressionen der Netzkritzler-Lesung „Unterwegs“, die am 8.8.2011 trotz einer Vielzahl von Künstlern und einem nur provisorischen Ablaufplan bemerkenswert glatt, reibungslos und flockig über die Bühne ging, sollen der Nachwelt nicht vorenthalten werden. Ein eingespieltes Team gab sich die Ehre, und diejenigen, die zum erstmals dazustießen, passten […]

Weiterlesen »

Der Boden unter ihren Füßen

Schlagartig fiel ihr die Szene vor Jahren wieder ein. Sie hatte das Gefühl gehabt, der Boden würde ihr unter ihren Füßen weggezogen. Sie stürzte. Tief. Er mit ihr. Ganz vertraut. Eng nebeneinander sitzend, sich anlächelnd und sich unterhaltend. Sie war der Störfaktor gewesen, sie spürte es. Ihr Unwohlsein, ihre Intuition, dass da irgendetwas vor sich […]

Weiterlesen »