Juliane Kobjolke – Atlantik Allee

Cenarius Verlag

Cenarius Verlag

Eines muss man Juliane Kobjolke wirklich lassen: Mut hat sie! Die stürmische Liebesgeschichte zweier smarter, attraktiver Jungdynamiker aus der (süd-)deutschen Upperclass niederzuschreiben, so etwas traut sich noch nicht mal Hera Lind. Die Frage ist: Kommt die Thüringer Autorin damit durch? Um es gleich vorwegzunehmen: Sie kommt! Dass ihr dies gelingt, liegt an zwei Dingen: Einem gerüttelt Maß sprachlicher Eleganz und einem feinen dramaturgischen Kniff.
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„We cannot allow that everybody does as he pleases.“

Englisch wird die Arbeitssprache. Jeder muss Englisch verstehen und Englisch sprechen können.
Das sagt unser neuer EU-Kommissar Günther Oettinger. Und er geht selbst mit bestem Beispiel voran:
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Mumpitz

Für

den größten

aller deutschsprachigen Dichterfürsten.

The One and Only

MUMPITZ

Elfisch

Aaaah!

Ich versteh‘

das elfische Elfchenkonzept

der Wortkombination nun endlich.

Hoffentlich!

Simsalablubb

www.foto-dahlhoff.de

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Der kleine Mann mit dem viel zu großen Turban wischte sich den Schweiß von der Stirn und ließ sich erschöpft in eines der vielen Plüschkissen sinken, die in dem ebenso gemütlich wie verschwenderisch eingerichteten Wohnraum verstreut lagen. Endlich Ruhe! Was war das heute wieder für ein hektischer Arbeitstag gewesen, nicht zum Aushalten. Aber jetzt war Feierabend. Zeit zum Ausspannen. Ein schönes Glas Wein wäre jetzt das Richtige, dachte der schmächtige Orientale, und schwupps hatte er auch schon ein solches in der Hand. Doch noch bevor er den ersten Schluck hatte nippen können, hupte plötzlich ein Signalhorn. Dazu erklang eine laute Stimme: „Ich rufe dich, Jim’bi-Im! Erscheine!“ Der Angesprochene verzog angesäuert das Gesicht, stieß einen gequälten Laut aus und schmiss wütend das Weinglas an die Wand. Nicht schon wieder! Kopfschüttelnd hob der kleine Mann vom Boden ab, schwebte zu einem geräumigen, offenen Leitungsrohr, das nach oben führte, und verschwand in dem dunklen Loch.
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Der Schnellmelder-Song

Wer den Klingelton unseres neuen Schnellmelders mag und das Lied gerne in Gänze hören möchte, findet es hier:
„River Flows in You“ von Yiruma,
bekannt geworden als „Edward’s Song“ aus dem Film „Twilight“.

Soll ich neben dem Lied auch die Bücher empfehlen? Ich selbst habe mich – obwohl nicht unbedingt Fan des Genres – durch die 4 Biss-Bände rasend schnell hindurchgelesen. Eigentlich sind es Bücher für Jugendliche (und zwar eher für Mädchen), aber auch mir und meiner Kollegin haben sie sehr gut gefallen. Vielleicht, weil man sich an seine eigene schwärmerische Jugend erinnert fühlt und nochmal den Hauch von Abenteuer spürt. Wie damals, als die 5 Freunde von Enid Blyton zur Pflichtlektüre gehörten.

Wer tiefgehende Lektüren mag, kann sich die Biss-Bücher sparen. Für entspannte Lesestunden hab ich sie gemocht.

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Die Noten zu dem Klavierstück gibt’s hier:
Pianomusic

Das Starren in Bildern

„The Rolling Exhibition“ – Kevin Michael Connollys außergewöhnliche Reise

Er sieht phantastisch aus. Ein Bild von einem Mann. Schlank ist er, sein Gesicht mit markanten Zügen und mit Augen, in denen frau versinken könnte. Doch wer ihn ansieht, tut dies nicht wegen seines Aussehens, sondern weil er keine Beine hat. Wer ihn ansieht, blickt nicht in sein Gesicht. Sondern starrt dorthin, wo nicht ist, was dort sein sollte.
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Have Yourself A Merry Little Christmas

Ich schloss die Tür des Hotelzimmers auf, stellte die Reisetasche ab und sah mich um. Es war gemütlich eingerichtet, mit einem kleinen Kühlschrank, Fernseher und einem Tisch, vor dem zwei Sessel standen. Wehmütig blieb mein Blick am frisch bezogenen Doppelbett hängen, das neben dem Fenster stand.
Seufzend zog ich meinen Mantel aus, holte mein Handy aus der Manteltasche, legte es auf den Tisch und ging ins Bad. Ich wusch meine Hände und schaute in den Spiegel. Ich sah nicht besonders gut aus, traurige, müde Augen blickten mich an. Was machst du jetzt allein an diesem 24. Dezember, schienen sie zu fragen, und die unglückliche Frau im Spiegel zog die Schultern hoch.
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Der Aufschwung ist da!

Es geht doch nichts über einen Außenminister, der elegant über’s internationale Parkett schwebt. Unser Guido Westerwelle hingegen hat’s mit dem Schweben nicht so, zumindest dann nicht, wenn er Englisch spricht. Aber urteilt selbst.
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Free Billy! – die erste Netzkritzler-Aktion

BiblioHarzreisefanUnser Billy hat’s nicht leicht: Das altbewährte Bücherregal aus dem schwedischen Möbelhaus bricht zunehmend unter der ihm aufgebürdeten Last zusammen. Das soll sich nun ändern, und nicht nur bei uns.

Free Billy – die erste verrückte Netzkritzler-Aktion – befreit Bücherregale von überflüssigem Ballast. Wie’s funktioniert? Ganz einfach:

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