Und ein Engel sprach zu mir …

Christina Stöger: Momente in Liebe und Freundschaft – eine Rezension

Momente in Liebe und Freundschaft: Lyrik und Poesie (Cover)


Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und was für die einen reinster Kitsch ist, ist für die anderen ein Hochgenuss. Dies gilt etwa für Schlagermusik oder die Schwarzwaldklinik und ganz besonders für Gedichte. Lyrikarten gibt es viele: Gedankenlyrik, Erlebnislyrik, Naturlyrik, traditionelle Lyrik, politische Lyrik, Alltagslyrik, moderne Lyrik, Kinderlyrik, Volkslyrik und und und.
Christina Stögers Steckenpferd ist die Liebes- und Freundschaftslyrik. Unzweifelhaft ein vermintes Feld, ist doch schon so mancher, der es durchschreiten wollte, in einem Sentimentalitätsinferno verglüht – Autoren wie Leser. Und auch bei Christina Stöger wird aus tiefstem Herzen gelitten, geträumt, gelacht und geweint. Um es klar zu sagen: Ihre Texte sind goldig und gefühlig, schmecken oftmals zuckersüß, muten manchmal kindlich naiv an, drücken auf die Tränendrüse und driften dann und wann ins Schwärmerische ab.

Christina Stöger


Aber sie haben eben auch Seele. Viel Seele! Es ist etwas dran an der Schreibe der gebürtigen Hamburgerin, was einen irgendwie nicht loslässt. Man spürt, dass es die Autorin ehrlich meint. In den Worten steckt jede Menge Leidenschaft und zwischen den Zeilen eine persönliche Geschichte. Gefühlsecht nennt man so was wohl.
Diese Emotionsfülle mag für manchen zuviel sein, aber wer nicht nur mit dem Kopf liest, sondern auch mit dem Herzen, der fühlt sich nachher besser.

Danke,
so ein kleines Wort,
trägt die Sorgen
mit sich fort.

Es gibt mir Halt
und Kraft und Mut
das kleine Wort,
es tut so gut

Momente in Liebe und Freundschaft: Lyrik und Poesie
Christina Stöger (Autor)
ISBN: 978-3941026353; bei Buchverlag Krefeld

Tune in, turn on, burn out! „Energiespender“ – eine Rezension

Nein, „Energiespender“ ist kein Ratgeber zum Thema Stromsparen und auch kein Sachbuch über Kraft-Wärme-Kopplung.
Hinter dem schlichten Buchtitel versteckt sich ein Vampirroman. Allerdings kein gewöhnlicher. Der Münchner Autor Robert Königshausen hat dem angestaubten Saugersujet durchaus Neues abgewonnen. Seine Vampire saugen kein Blut, sondern Lebensenergie. Menschen mit Daseinsfreunde und einer positiven Grundstimmung sind ihre bevorzugten Kraftquellen. Wer von ihnen angezapft wird, büßt Lebensfreude ein, wird schwermütig, grüblerisch und unverträglich. Und die Energievampire sind mitten unter uns. Perfekt getarnt!

Robert Königshausen


Nicht unoriginell, dieser Storygedanke. Wenn man so darüber nachsinnt … Wer macht einem denn ständig das Leben schwer? Na klar doch: der ungerechte Chef, die ewig quengelnde Lebensgefährtin, unfaire Geschäftspartner, unfähige Helfer, falsche Freunde … Was, wenn man selbst nichts anderes ist als eine lebende Tanksäule, nur dazu da, zur systematischen Bespaßung seiner Peiniger beizutragen …?
Robert Königshausens Roman ist kein Gruselschocker. Es handelt sich bei „Energiespender“ vielmehr um eine subtile Psychostudie mit soziokulturellen Elementen. Der Roman ist besonders stark in seinen ausführlichen Schilderungen der modernen Arbeitswelt und bei der Beschreibung gruppendynamischer Prozesse. In diesen Abschnitten merkt man, dass ein genauer Beobachter seiner Umwelt am Werk war. Aus dem Sinn für Details entwickelt sich der eigentliche Reiz des Buches, nämlich das Gespür für Stimmungen und Stimmungsveränderungen. Das liest sich alles sehr faszinierend.
Allerdings hätte „Energiespender“ ein strenges Lektorat gut getan. Schlank schreiben ist zwar heutzutage groß in Mode, aber hier hat der Autor es übertrieben. An der einen oder anderen Stelle hat man den Eindruck, dass etwas fehlt oder dass man eine relevante Information überlesen hat. Da springt die Handlung allzu leichthin voran, man hätte sich als Leser eine ausführlichere Erläuterung gewünscht.
Aber egal, das perfekte Buch gibt es eh nicht. Wichtig ist, dass man nach der Lektüre nicht das Gefühl hat, seine Zeit vergeudet zu haben. Und bei Robert Königshausens Werk hat man das definitiv nicht. Es gibt insgesamt nicht viel zu mäkeln, außer eben, dass „Energiespender“ gern 50 Seiten mehr hätte haben können – und das ist doch irgendwie auch ein schönes Kompliment.


Energiespender
Robert Königshausen (Autor)
ISBN: 978-3862542291, bei AAVAA Verlag UG

Heute ist mein erster „Runzeltag”!

Nein, das ist kein Gedenktag für Runzeln, aber lest einfach weiter…

Ein wohliges Gefühl umfing mich heute morgen, als ich gegen sechs Uhr – meine normale Aufstehenszeit – wach wurde. Nein, heute klingelte mein Wecker nicht. Heute konnte ich mich wieder in meine Decke kuscheln, ohne aufstehen zu müssen, und dass an einem Tag mitten in der Woche, ohne Urlaub zu haben (oder, schlimmer, krank zu sein).

Denn ich bin vor kurzem 57 Jahre alt geworden. Und ich arbeite in der chemischen Industrie. Wer von Euch auch in der „Chemie” arbeitet, weiß vielleicht, dass es eine Vereinbarung im Manteltarifvertrag der chemischen Industrie gibt, der Arbeitnehmern im Schichtdienst ab 55 und allen anderen Arbeitnehmern ab 57 eine zusätzliche Arbeitszeitverkürzung von 2 1/2 Stunden pro Woche zugesteht. Diese Stunden werden zu 1 Tag – dem „Altersfreizeittag” – zusammengefasst, der alle drei Wochen genommen werden darf. In diesem Jahr sind das für mich 15 Tage, ab nächstem Jahr 17 Tage.

Es gibt ein paar Einschränkungen, an welchen Tagen dieser Tag genommen werden darf, dass er bei Urlaub, Krankheit, sonstigen Abwesenheiten wegfällt. Aber ansonsten ist das eine tolle Sache, so ein Tag zusätzlich und ganz für mich allein. Bei uns in der Firma heißt dieser Altersfreizeittag schon seit langem „Runzeltag”, weil man ja mit 57 (oder 55) sich bereits die einen oder anderen Runzeln gerade auch im Berufsleben erworben hat.

Nun ist dieser Tag und überhaupt das Thema „Arbeitszeitverkürzung” einigen Arbeitgebern ein Dorn im Auge. Das würde nicht mehr in die heutige Arbeitslandschaft passen. Bei den jetzt bald anstehenden Tarifverhandlungen in der chemischen Industrie wollen diese Herrschaften auch dieses Thema verhandeln. Die haben den Knall des demografischen Wandels wohl noch nicht gehört.

Sicher: Noch vor einigen Jahren gab es kaum noch Arbeitnehmer, die ihre Altersfreizeiten in Anspruch nahmen, weil den Belegschaften kaum noch über 55jährige angehörten. Das wandelt sich aber zur Zeit. Auch aufgrund des veränderten Renteneintrittsalters – ich muss z.B. noch bis 65 Jahre und 9 Monate arbeiten, um meine volle Rente zu bekommen, was unter den gegebenen Bedingungen der Arbeitswelt kein Zuckerschlecken ist – müssen immer mehr Ältere auf ihren Arbeitsplätzen verbleiben, wenn sie nicht erhebliche Rentenkürzungen in Kauf nehmen wollen. Den meisten Arbeitgebern fällt dazu immer noch nichts ein, außer dass jetzt mehr Kosten auf sie zukommen können.

Zurück zu meinem „Runzeltag”, den ich hoffentlich so lange genießen kann, solange ich noch arbeiten muss. Ich habe mir schon vorher Gedanken gemacht, wie ich künftig diesen Tag verbringen könnte:

1. Keinesfalls mit Putzen oder etwa alle Einkäufe für die Woche erledigen!
2. Morgens ausschlafen, gemütlich eine (oder mehrere) Tassen Kaffee im Bett trinken, dabei lesen.
3. Danach das tun, worauf ich gerade Lust habe und das entscheide ich spontan. Mich ganz selbstbestimmt treiben lassen.

Und was habe ich heute – also bis jetzt – gemacht? Dem Gartencenter einen ersten Frühlingsbesuch abgestattet. Und einen Text geschrieben. Mal sehen, worauf ich als nächstes Lust habe. Ich habe mich noch nicht entschlossen.

© frida 2012

frida kommt ins Fernsehen…

und gestern wurde in meiner Wohnung gedreht.

Nein, ich habe nicht an einem Casting teilgenommen. Und ich werde auch nicht Hauptdarstellerin in einer jener gefakten „Reality”-Soaps, die zum Dauer-Fremdschämen einladen.

Meine „Karriere” beim Fernsehen wird nur kurz sein und sich auch nur im Lokalfernsehen abspielen, genauer gesagt, in der „Lokalzeit Düsseldorf”, im Anschluss an die „Aktuelle Stunde”.

Wie das Fernsehen zu mir kam, dazu eine kurze Rückblende: Ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich unverschuldet ins Visier des „IT.NRW”, das den „Zensus 2011” durchführte, geriet. Ich hatte Ende Januar in meinem Beitrag „Der lange Schatten des „Zensus 2011” – Ein Schildbürgerstreich der besonderen Art” meinem Ärger über die Art und Weise, wie hier unschuldige Bürger behandelt werden, nur weil die Behörde mit falschen Daten arbeitet, bereits Luft gemacht.

Es nagte jedoch weiterhin in mir. „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt” lautete einst ein Sponti-Spruch aus den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Behörde sollte nicht so davonkommen, also muss man sich eine Öffentlichkeit schaffen. Und da heutzutage auch noch der kleinste – Verzeihung – „Pups” zum Großevent aufgeblasen wird, dachte ich mir, warum nicht das lokale Fernsehen informieren. Und den „Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW” gleich mit. Und was könnte mir schon passieren, außer mich lächerlich zu machen oder ignoriert zu werden? Zumal die Behörde meine Einlassungen ja auch ignoriert hatte.

Gesagt,getan. Und meine Story war offensichtlich für den WDR – „Lokalzeit mischt sich ein” – interessant genug, um dem nachzugehen (und für den besagten „Landesbeauftragten” auch). Bereits wenige Tage später, nachdem ich mich schriftlich an beide gewandt hatte, wurde ich kontaktiert. Dann ging alles sehr schnell. Und so stand gestern Punkt 14.00 h das Team des WDR vor meiner Wohnungstür: Journalist D., ein Kameramann und einer für Ton und Technik. Alle drei sehr nett, alle drei höchst professionell, so dass mein nervöses Grummeln in der Magengegend ziemlich schnell verschwand.

Zuerst musste die „location”, also mein Wohnzimmer, ein wenig fernsehgerecht umgebaut werden. Starke Scheinwerfer und alle meine Lampen sorgten für volle Festbeleuchtung. Ich wurde mit einem Mini-Mikro verkabelt. Maske gab es keine, aber wir waren ja auch nicht in einem Studio.

Herr D. gab die Instruktionen. Wie beim Film wird nicht chronologisch gedreht. Wir drehten erst das Interview, wobei wir wegen eines defekten Mikros alles gleich zweimal drehen mussten. Dann wurde ich separat gefilmt, anschließend D., dessen Fragen noch einmal ohne meine Antworten aufgenommen wurden. Da muss man schon den Überblick behalten, was man bereits gesagt hatte, und was man noch einmal erzählen sollte.

Herr D. wollte noch einige Szenen mit mir am PC drehen – wie ich den online-Fragebogen des „Zensus 2011” ausfülle. Wir wechselten in mein Arbeitszimmer. Auf engstem Raum leistete der Kameramann Schwerarbeit. Und ich musste erstaunt feststellen, dass ich – obwohl ich den Fragebogen bereits händisch ausgefüllt hatte – diesen gleichen noch einmal online hätte ausfüllen können. Muss man sich da noch über die Arbeitsweise jener IT-Behörde wundern?

Ganz am Ende wurde die Begrüßung abgedreht, das Klingeln an der Haustür und wie D. meine Wohnung betritt. Und dann war der Dreh leider vorbei. Das ganze hat rund zwei Stunden gedauert. Und am Ende kommt ein Beitrag von vielleicht 3-4 Minuten Länge dabei heraus.
Zwei der drei anwesenden Katzen wollten nicht ins Fernsehen, während die dritte – Ladli – es sich nicht nahm, zunächst die großen Kisten zu inspizieren, dann die Verrückung des eines Kratzbaums genauestens zu überwachen, um am Ende völlig relaxt auf meiner Besucher-Schlafcouch den Dreh am PC zu begleiten. Der Kameramann hätte am liebsten auch mal auf Ladli gezoomt, aber Herr D. wollte das nicht so unbedingt.

Und wenn Euch mein Fernseh-Auftritt interessiert, dann schaut doch mal morgen oder übermorgen in die „Lokalzeit Düsseldorf” hinein, 19.30 h WDR-Fernsehen, nach der „Aktuellen Stunde”. Ich bin jedenfalls ganz bestimmt dabei.

Nachtrag: Die Behörde war offensichtlich so nachhaltig durch die Nachfragen vom WDR und vom Landesbeauftragten aufgeschreckt worden, dass ich bereits am letzten Donnerstag ein zweiseitiges Schreiben erhielt, in dem der sog. „Ordnungsbescheid” aufgehoben wurde. Man erklärte mir darüber hinaus, dass man die Daten vom Grundsteueramt Düsseldorf erhalten hätte, die mich als Besitzerin aller drei Gebäude (wir sind eine Eigentümergemeinschaft) ausgewiesen hätten, was ja nun offensichtlich nicht richtig sei. Herr D. vom WDR hat mir allerdings gesagt, dass das Grundsteueramt bestritten hat, überhaupt Daten weitergegeben zu haben. Ein Kommentar dazu erübrigt sich.

© frida 2012

„Don – The King is back” – Shah Rukh Khan als Supergangster Don mischt Berlin auf

Das Sequel zum Erfolgsfilm „Don” ist jetzt auch im Kino gestartet. Eine Filmkritik von frida.

Shah Rukh Khan kam trotz Erkältung zur Europa-Premiere seines neuesten Films „Don – The King is back” im Rahmen der „Berlinale Special”. Aber nicht nur dort hat er – wie gewohnt – seine zahlreichen Fans begeistert und aufgemischt. Im Sequel zu seinem Erfolgsfilm „Don” aus dem Jahr 2006 mischt er dieses Mal Berlin auf. Ja, man kann sagen, dass Berlin neben Shah Rukh der heimliche Co-Star dieses Films ist.

Dass ausgerechnet Berlin zu einem „Star” in einem indischen Film wurde, ist den sehr guten Kontakten von Shah Rukh Khan und Regisseur Farhan Akhtar zum deutschen Filmgeschäft zu verdanken, konnten beide doch bereits ausreichend Erfahrungen auf den letzten Berlinalen sammeln und Kontakte knüpfen. Dieter Kosslick als Leiter der Berlinale hat in den letzten Jahren immer wieder indische Großproduktionen (und auch non-mainstream-Filme) in sein Programm aufgenommen.

Nun also Shah Rukh Khan als Supergangster Don, der den ultimativen Supercoup in Berlin plant. Eine Rückblende zum „Don” – Teil 1: Don ist oberster Mafia-Boss, der das gesamte Drogengeschäft in Asien kontrolliert. Ihm auf den Fersen sind Inspektor de Silva (Boman Irani), der sich später als Gangster-Konkurrent Vardhaan entpuppt, Chiefinspektor Malik (Om Puri) von Interpol und Roma (Priyanka Chopra), die den Mord an ihrem Bruder rächen will.

Als Don bei einer Verfolgungsjagd verunglückt und ins Koma fällt, bringt de Silva/Vardhaan den naiven Vijay als Dons Doppelgänger ins Spiel. Vijay soll als Don die Organisation unterwandern und an die Polizei ausliefern. Vijay/Don offenbart sich gegenüber Roma, als diese ihn töten will. Aber in diesem Spiel ist nichts so wie es scheint. Jeder spielt ein Doppelspiel, das am Ende überraschend aufgelöst wird und trotzdem bereits damals nach einer Fortsetzung rief.

Nun endlich legt Regisseur Farhan Akhtar die schon länger geplante Fortsetzung vor. „Don – The King is back” ist straffer und kürzer, dafür noch action-geladener als der Ursprungsfilm. Shah Rukh Khan ist immer noch der charismatische und ausgebuffte Gangster-Star, dessen Credo „Es ist unmöglich, Don zu fassen” lautet. Auch Vardhaan und Roma, die jetzt für das Interpol arbeitet, sind wieder mit im Spiel.

Dons Plan ist, die Euro-Druckplatten aus der „Deutschen Zentralbank” in Berlin zu rauben. Mit Unterstützung von Vardhaan, dem Gangster Jabbar, und vor allen Dingen dem Superhacker Sameer (Kunal Kapoor) entwickelt er einen genialen Plan. Dabei ist ihm Roma dicht auf den Fersen, da er – das gehört zu seinem Spiel – sich vorher bei der Polizei bereits schon einmal gestellt hatte. Im Verlaufe des Einbruchs in die Bank wird klar, dass Don wieder einmal nach allen Seiten hin sein spezielles Doppel-und Dreifachspiel spielt. Zum Schluss gibt es auch wieder eine besondere Pointe, die hier jedoch nicht verraten wird.

Das Verhältnis zwischen Don und Roma, das bereits in Teil 1 von erotischer Anziehung und gleichzeitiger Abstoßung geprägt war, ist auch hier wieder zwiespältig. Der trotz aller Bosheit sehr charismatische Don hat bei Roma eindeutig einen Schlag, sein Verhältnis zur ihr ist ähnlich ambivalent. Zumindest lässt auch „Don – The King is back” Spielraum für Interpretationen, was tatsächlich an Gefühlen zwischen Don und Roma existiert.

Wie bereits erwähnt, hat Regisseur Farhan Akhtar sein Sequel auf jede Menge Action verdichtet. Berlin wird zum großen Spielplatz für die diversen Aktionen von Don. Wer Berlin ein wenig kennt, wird jede Menge Wiedererkennungseffekte haben. Gleichzeitig ist der Film auch eine kostenlose Werbung für die Stadt – Berlin möchte damit auch gerne den reisefreudigen Mittelstands-Inder für sich begeistern. So wird in Indien vor dem Film ein – wirklich netter – Werbefilm für Berlin gezeigt.

„Don – The King is back” ist sehr solide und spannend gemacht und auf dem neuesten Stand der Filmtechnik. Shah Rukh Khan präsentiert sich wiederum in bester Spiellaune, auch knistert es zwischen Priyanka Chopra als Roma und Shah Rukh wie im Ursprungs-”Don”. Dennoch leidet das Sequel – wie so viele Sequels –zwangsläufig darunter, dass bereits der Ursprungs-Film so hervorragend gemacht ist. Ihm fehlt ein wenig der besondere naive Charme und eine gewisse Leichtigkeit des „Don”.

Da der Film mit rund 140 Minuten nicht übermässig lang ist, gibt es auch leider nur eine Tanzszene und wenig zusätzliche Musik, im Gegensatz zu „Don”- Teil 1, der gespickt war mit fetziger Musik und schönen, schnellen Tanzszenen. Das finde ich persönlich bedauerlich, ist jedoch zur Zeit ein allgemeiner Trend im Hindi-Kino.

Dennoch: Trotz dieser „Abzüge” ist „Don – The King is back” sehr gut gemachtes, sehenswertes Unterhaltungskino, das sich hinter dem Hollywood-Actionfilm in keiner Weise verstecken muss. Gleichzeitig möchte ich auch empfehlen, sich dazu den Vorgänger „Don” anzusehen.

„Don – The King is back”, Regie: Farhan Akhtar, Indien 2011, ca. 144 Minuten

© frida 2012

Berlinale 2012 – Eine persönliche Retrospektive

Die Bären sind vergeben, die verschiedensten anderen Filmpreise auch. Heute ist der letzte Tag der Berlinale 2012 – und ich bin glücklich, dass ich in diesem Jahr diesem besonderen Filmereignis für einige Tage nahekommen konnte.

Als großer Fan des Kinos hatte ich mir immer schon mal gewünscht, die Berlinale zu besuchen. Und in diesem Jahr haben wir – meine Schwester und ich – diesen langgehegten Wunsch uns endlich einmal erfüllen können.

Das Glück war eindeutig auf unserer Seite: Wir bekamen noch ein Hotelzimmer – für die zweite Hälfte der Berlinale. Und da in der zweiten Hälfte viele Premieren bereits gelaufen sind und der Hype der Medien nicht mehr so groß ist, war es auch am Ende nicht wirklich schwierig, für unsere Wunschfilme noch Karten zu bekommen.

Wettbewerb, Panorama, Forum, Forum Expanded, Generation, Berlinale Special, Hommage, Retrospektive – das sind die großen Sektionen der Berlinale. Und natürlich muss man sich bei der Fülle der in den verschiedenen Sektionen angebotenen Filme bereits vorher eine Wunschliste machen, damit man ausreichend Alternativen zur Verfügung hat. Und man sollte sich zusätzlich überlegen, ob man nicht doch einem Film den Vorzug gibt, der möglicherweise sonst nie wieder in unseren Kinos zu sehen ist.

Man hat die Qual der Wahl, und man darf den Mut nicht sinken lassen, wenn im Vorverkauf scheinbar die Wunschfilme und -termine schon ausverkauft sind. Wir haben schnell gelernt, dass sich das morgendliche Anstellen an den Kinokassen meistens lohnt. Denn der Tagesverkauf findet immer direkt an den Kinokassen statt. Und die Berlinale zeigt ihre Filme zu rund 70 % in den beiden großen Multiplex-Kinos am Potsdamer Platz, wo sich auch das zum „Berlinale-Palast” umfunktionierte „Theater des Westens” befindet.

Um dem Besucher-Ansturm gerecht zu werden, muss zwangsläufig auf das Angebot der Multiplexe zurückgegriffen werden, die ja – egal, was man von ihnen hält – mehr als Mindestansprüche an Ton und Bild und freie Sicht von allen Plätzen aus erfüllen. Derart von einer von cineastischer Begeisterung und Erwartung getragenen Atmosphäre erfüllt, werde ich wohl so schnell nicht wieder die eher seelenlose Multiplex-Architektur erleben.

Die Berlinale ist ein Kino-Gemeinschaftserlebnis der ganz besonderen Art. Lange Schlangen vor den Kinosälen, die sich nach Einlass schnell füllen. Ein international durchmischtes Publikum, neugierig, aufgeschlossen, aber auch kritisch, was man ansonsten so nicht erlebt. Und wo hat man schon mal die Gelegenheit, mit dem Regisseur (oder der Regisseurin) bzw. den Darstellern direkt nach dem Film zu diskutieren, auch wenn der Film bereits schon einige Male gezeigt worden ist?

Und natürlich gehören auch die stundenlang vor dem Roten Teppich wartenden Fans dazu – wie die zwei Mädels, die mit ihren Schlafsäcken vor dem Berlinale-Palast kampierten, um Robert Pattinson („Twilight”) zu sehen. Oder die Autogramm-Jäger, die vor den Pressekonferenzen am Hintereingang warten, um den Stars ein Autogramm abzujagen. Wir gerieten zufällig in eine solche Szenerie. „Mike” und „Gina” erkannten wir nicht, dann kam allerdings noch Antonio Banderas, ein klein gewachsener Mann, der sich unter einer Baseballkappe versteckte und schnell verschwand. Später fanden wir dann heraus, dass hier Michael Fassbender, Gina Carano und Banderas „Haywire”, ein Film von Steven Soderbergh, der außer Konkurrenz im Wettbewerb lief, bewarben.

Und was haben wir denn nun für Filme gesehen? Vier Filme an zwei Tagen, ist gerade noch zu verkraften. Da die professionellen Filmjournalisten tatsächlich viel mehr Filme konsumieren müssen, ist es auch kein Wunder, dass die Kritiken oft so ungenau und schlecht sind.

Zurück zu den von uns gesehenen Filmen. Wir haben uns bis auf den im Wettbewerb gestarteten dänischen Film „En Kongelig Affaere” („Die Königin und der Leibarzt”) für Filme entschieden, von denen nicht unbedingt sicher ist, ob wir diese je wieder zu sehen bekommen.

So etwa für „10 + 10” aus der Sektion „Panorama”, eine Sammlung von 20 Kurzfilmen aus Taiwan, die das heutige Schaffen taiwanesischer Filmemacher dokumentiert. Taiwan, diese vom übermächtigen China an den Rand gedrückte, mit einer wunderschönen Landschaft gesegnete Insel, ist doch für die meisten von uns ein blinder Fleck. „10 + 10” zeigt nicht nur, dass es ein reges Filmschaffen dort gibt, sondern präsentiert mal witzig, mal fürchterlich traurig, mal nachdenklich, mal rätselhaft Inneneinsichten in die taiwanesische Gesellschaft, auch im Verhältnis zu Festland China.

„Lost in Paradise”, ein weiterer asiatischer Film im „Panorama”-Programm, diesmal aus Vietnam, erzählt auf höchst anrührende Art und Weise zwei ganz besondere Liebesgeschichten aus Saigon. Dieser Film hat mich besonders angerührt. Der nach dem Screening anwesende junge, sehr sympathisch wirkende Regisseur und sein ebenso junger Hauptdarsteller konnten zu Recht viel Beifall und Lob vom Publikum mit nach Hause nehmen. Ich hoffe, dass „Lost in Paradise” hier einen Verleih findet, so dass man diesen Film später einmal zumindest auf DVD erwerben kann.

Der vom Publikum ungemein frequentierte iranische Film „Paziraie Sadeh” („Modest Reception”) aus dem Programm des „Forums” war so kalt wie die Region, in der er gedreht wurde. Der Film ist eine eiskalte Parabel über die Macht des Geldes und die Auswirkungen falsch verstandener Wohltätigkeit. Auch stellten sich Regisseur – der gleichzeitig auch männlicher Hauptdarsteller war – und seine weibliche Hauptdarstellerin den kritischen Fragen und Anmerkungen des Publikums, die z.T. Schwierigkeiten mit diesem Film hatten. Nach diesem Film mussten wir uns erst einmal innerlich und äußerlich erwärmen.

Als letzter Film stand dann „En Kongelig Affaere” aus dem Wettbewerb auf unserem Programm. Da dieser Film im „Friedrichstadt-Palast” gezeigt wurde, hatten wir die einmalige Gelegenheit, uns einmal diesen Prachtbau von innen anzusehen. Obwohl wir „nur” Karten für das Hochparkett hatten, war das mit der riesigen Leinwand genau der richtige Abstand. „En Kongelig Affaere” ist ein politisches Drama im Gewand des Kostümfilms. Er erzählt eine Episode aus der Geschichte Dänemarks aus der Zeit, als die Ideen der Aufklärung Europa politisch beeinflussten und umwälzten. Am Ende gewinnt noch einmal der reaktionäre Adel und opfert den zu früh gekommenen Aufklärer auf dem Schafott, bevor ein junger König endgültig auch Dänemark aus dem Absolutismus befreit.

Ein mit 130 Minuten langer, aber keine Minute langweiliger Film, mit herausragenden Darstellern, ein Film, der zu Recht einen „Bären” für den besten Darsteller und für das Beste Drehbuch gewonnen hat. Dieser Film wird mit Sicherheit bald in unsere Kinos kommen. Auch diesen Film kann ich nur wärmstens empfehlen.

Und damit komme ich zum Ende meiner höchst persönlichen Retrospektive auf die Berlinale 2012. Dieter Kosslick, der seit 2001 das Festival leitet, hat auch in diesem Jahr wieder einen ausgesprochen guten Job getan. Und für uns ruft das Filmereignis Berlinale nach mindestens einer Wiederholung in den nächsten Jahren.

© frida 2012

Berlinale 2012_Berlinale Palast

Botschaft

Wach schrie ich mich
aus einem Traum
vor fahler Sonne Hohn,
der unerbittlich scheint.
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Scrabble

Die Möwe klagt’ am Meeresstrand –
ich fand dies wirklich allerhand:
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Die Maibowle

Sie war schon zu einer Art Institution geworden. Jedes Jahr im Frühling, wenn das Fell begann zu jucken, erste Mückenstiche beklagt wurden, griff ich zum Hörer und rief gute Freunde zusammen. Bis ein allgemein Zuspruch findender Termin gefunden war, wurde es Juni. Der Freitag oder der Samstag kamen infrage, da die gemeinhin Werktätigen Wert darauf legten, das Haupt nach der Bowle nicht in unnötige Schwingungen zu versetzen.

Die schädlichen Wirkungen des Alkohols sah man dem Getränk keineswegs an. Angesetzt schon am Vortag, schimmerte aus dem größten Gefäß des Hauses ein grünes Leuchten. Die Früchte, welche sich über Nacht einer Intensivbehandlung durch Hochprozentiges unterzogen, sackten allesamt bis zum Grund, und warteten auf neugierige Fischer. Waldmeister durfte nicht fehlen. Und so dümpelte wie ein Schiffbrüchiger ein Zweiglein dieses feinen Waldkrautes an der Oberfläche eines Gefäßes, das einst zum Wochenendbad genutzt wurde. Als Ummantelung des uncharmanten Monstrums wickelte ich grünes Krepppapier darum. Harausragend sei noch zu erwähnen die Schöpfkelle. Vor dem Probieren und den ersten Gästen schluckte ich Aspirin, das so wirkungslos war wie ein morgendlicher Schwur gerade heute Abend mit dem Rauchen aufzuhören.

Aus anfänglich einer handvoll Gästen entwickelte sich durch Mundpropaganda das Szenario, in welchem 40 Personen nach Halt suchten in einer 33 Quadrat Dachgeschosswohnung. Ich begrüßte die Maikäfer und -rinnen durch vierzigfaches „Kommt herein!“, bis ich selbst nach draußen gedrängt wurde. Die anderen Hausbewohner suchten meist Verwandte auf oder machten gleich Urlaub. Der Hund im Paterre bekam Beruhigungsmittel, die Nachbarin unter mir nagelneue Ohrstöpsel aus der Apotheke.

Meine Wohnung hatte Platz für zwei aufgestellte Wäschespinnen und bestand im Wesentlichen aus dem Wohnzimmer, das durch den Flur mit der Küche verbunden war. Der Firma VELUX sei heute noch Dank, dass sie eine Sturmverriegelung in ihren Fenstern anbot, aus denen ich etwas Luft hereinlassen konnte, ohne dass jemand heraus fiel. Die Party konnte beginnen!

Deutschland bestand noch aus der handyfreien Zone, die Menschen waren der Sprache mächtig und machten davon reichlich Gebrauch. Das Alphabet wurde voll ausgenutzt. Zischlaute bevorzugt. Gänzlich nüchtern blieb der, der meine Wasserschorle trank. Ein Gemisch aus Sprudel mit einem Schuss Wasser ohne Kohlensäure. Ich hortete das Jahr über diverse Flaschen mit grünem bis braunem Inhalt, und ließ sie „heRum“ stehen. Musik musste regelmäßig gewendet werden, Schallplatten sowie Kassetten speicherten liebliche und klagende Gesänge bekannter Größen bis auf Heintje, der bei mir Hausverbot hatte. Ich mochte keine Kinder, die ständig nach ihrer Mama riefen.

Wer am Lautstärkeregler saß war im Vorteil. Die Beleuchtung war der eines Bergwerks nicht unähnlich. Gedämpft schimmerten Gesichter, die noch heute behaupten, an dem Abend gar nicht dabei gewesen zu sein. Einer wollte sein Klavier mitbringen, ein anderer schaffte es mit einer Gitarre. Die Toilettenfrage wurde spätestens dann brisant, als sich Experten darin einschlossen, nicht sich vorher mit genügend Proviant einzudecken. Der Schlüssel des Nachbarn war der Schlüssel zum Glück. Ich bekam ihn vertrauensvoll, und stockte seine Papierrollenvorräte am Folgetag wieder auf.

Ein Schwarzlicht sorgte dafür, dass auch Unsichtbares zur Geltung kam, denn es hatte Röntgeneigenschaften, die vor keinem Weiß halt machte. Bei diesem Licht konnte man philosophieren wie Kant, und auf die Welt schimpfen oder auf die Unterwäsche. In jedem Fall aber war damit zu rechnen, dass sich die Teilnehmerzahl im kommenden Frühling erweitern würde. Ein Umzug würde anstehen, aber hätte das jenes Flair wie damals, als ich neben einem Schäferhund aufwachte, der gar keine Einladung hatte? Ich glaube nicht.

Der lange Schatten des „Zensus 2011” – Ein Schildbürgerstreich der besonderen Art.

Erinnern Sie sich noch an den „Zensus 2011”? Sicherlich diejenigen unter Ihnen, die in irgendeiner Art und Weise Grundbesitz haben. Denn diese Personengruppe wurde – zumindestens meines Wissens – ziemlich komplett zur Datensammlung herangezogen.

So auch ich, die in einer Eigentümergemeinschaft wohnt, die drei Häuser umfasst. Dass mit der Datenerhebung etwas ganz gehörig nicht stimmen kann, schwante mir schon damals, als ich, statt nur über Gebäude und Wohnung, in dem bzw. der ich lebe, Auskunft zu geben, aufgefordert wurde, auch über die Nachbarhäuser einen Fragebogen auszufüllen.

Lt. „Landesbetrieb Information und Technik IT NRW, Geschäftsbereich Statistik” wohnte ich nämlich gleich in allen drei Gebäuden. Ein einfacher Adressenabgleich im Vorfeld einer solchen Befragung hätte den offensichtlichen Unsinn dieser Annahme sofort entlarvt, aber so weit zu denken, fiel in dieser Behörde augenscheinlich niemandem ein.

Um sicherzugehen, frage ich telefonisch nach, was ich denn nun tun sollte. Die Auskunft lautete, ich solle alle Fragebögen trotzdem ausfüllen, da ich dazu verpflichtet sei.Bei den Fragebögen, die mich nicht betreffen, sollte ich aber vermerken, dass ich dort nicht wohne und daher keine Auskünfte erteilen könnte. Ich hielt das zwar auch in höchstem Maße für unsinnig, kam aber meiner Auskunftspflicht in diesem Sinne nach – und zwar online.

Und damit war für mich der „Zensus 2011” erledigt und vergessen.

Aber nicht für den „Landesbetrieb Information und Technik IT NRW, Geschäftsbereich Statistik”. Gestern erhielt ich von eben jener Behörde einen Bescheid. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass ich bereits „mehrfach aufgefordert worden wäre, Auskunft im Rahmen des Zensus 2011 zu erteilen und ich bisher meiner Auskunftspflicht nicht bzw. nicht ordnungsgemäß nachgekommen sei.” Ich werde daher aufgefordert unter Androhung eines Zwangsgeldes von EURO 300,00 bis zum 29.02. die beiliegenden Fragebögen zu beantworten. Eine Anfechtungsklage hat übrigens keine aufschiebende Wirkung für das Bußgeld.

Beigefügt waren die Fragebögen zu den beiden Häusern, in denen ich nicht wohne bzw. nie gewohnt habe, außer ich wäre eine multiple Persönlichkeit, was offensichtlich das oben genannte Amt bzw. die dort mit dem „Zensus 2011” befassten Beamten voraussetzen.

Der Ton des Schreibens war übrigens so gehalten, dass ich mich nicht als mündige Bürgerin, die mit ihren nicht unbeträchtlichen Steuern überhaupt so ein Unternehmen wie den „Zensus 2011” erst möglich macht, fühlte, sondern als Untertanin in einem von unkoordinierten und mit der Materie augenscheinlich überforderten Beamten regierten Staate namens Schilda alias Deutschland.

Ich habe mir erspart, nochmal dort anzurufen. Es führt tatsächlich kein Weg daran vorbei, Schwachsinn mit Schwachsinn zu vergelten. Diesmal aber nicht online, sondern auf dem Papier. Ein entsprechendes Anschreiben habe ich beigefügt.

Wie genau die Daten sind bzw. wie exakt die Statistik ist, die in dieser Art und Weise erhoben und zusammengestellt werden/wird, kann sich jeder selbst ausrechnen. Da ich mit Sicherheit kein Einzelfall bin, möchte ich lieber nicht darüber nachdenken, wieviel zusätzliche Steuergelder jetzt im Nachgang noch verschwendet werden, nur weil Behörden die richtigen Daten nicht auf die Reihe bekommen. Und das sind meine Steuergelder. Und ein Bußgeld gibt es umgekehrt leider für diesen Fall nicht. Das würde ich gerne den Verantwortlichen für diesen Schildbürgerstreich in Rechnung stellen.

© frida 2012